Und warum fordere ich vor allem meine jungen Mitarbeiter dazu auf: In den alten Zeiten zu blättern und das Hirn einzuschalten. Warum haben die das wohl so gemacht? Oder kann der alte Kram weg? Taugt nur noch sich den Hintern abzuwischen?
Wie oft höre ich in Beratungsgesprächen: "Markenbildung ... Ein Konzept ... brauchen wir nicht. Das verkauft sich wie geschnitten Brot oder frischer Fisch! Ein paar schöne Bilder ... reicht!"
Der Immobilienmarkt steckt mitten in der Krise.
Um die Ursachen besser zu verstehen, haben wir im Zuge eines Design-Thinking-Prozesses beide Seiten des Marktes befragt:
Der Nachfragemarkt also die Investoren, Kapitalanleger Eigennutzer kaufen was günstig zu bekommen ist: „Faktor 14 (7,14 % ROI) ist heutzutage marktgerecht“ kommt als Antwort. Und dem Eigennutzer ist die Flexibilität wichtiger als Eigentum. Und für Ihn als Mieter: Modelle, die zeitgenössische Bedrüfnisse und gesellschaftliche Trends aufgreift und gerecht wird.
Und die anderen Seite: die Bauträger und Projektentwickler schrauben die Preise immer weiter nach oben. Steigende Baukosten, lange Entwicklungszeiten bedingt durch behördliche Prozesse und folglich das benötigte, immer schwieriger zu beschaffende Fremdkaptial für die weitere Entwicklung ist das Argument. So wird verdichtet, mehr Wohnfläche auf weniger Grundfläche und die Bauzeiten verschieben sich aufgrund fehlender Liquidität. Es gibt kaum noch eine lebenswerte Schnittmenge zwischen dem Angebot und der Nachfrage.
Keine
Die Projekte, die trotz der Krise noch am Markt bestehen, zeigen ein klares Muster: einen ECHTEN USP, wo das Ganze mehr ist als die Summe der verbauten Steine. Und eine MARKE, die Sicherheit und Lebensqullität verkörpert und verkauft.aussagelosen
Buzzwords
Damit ist es bereits gesagt was ein Was ein echter USP im Immobilienmarkt bedeuten.
Keine aussagelosen Buzzwords. Kein nur Steine aufeinanderstellen. Neue Wohnformen, die sich an den realen Lebensentwürfen der Menschen orientieren: Wir sollten Wohnkonzepte schaffen, die wirklich zu dem passen, wie Menschen ihr Leben gestalten. Wir müssen aufhören Wohnraum zu verkaufen, sondern zeigen: DAS LEBEN EINES BAUWERKES BEGINNT BEIM WOHNEN und dies in seiner Marke abbilden.